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Windsurf World Cup Sylt – Ich will zurück nach Westerland!

Windsurf World Cup Sylt - Ich will zurück nach Westerland!

Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehen. Wann werd‘ ich sie wiedersehen? Die Rede ist hier ausnahmsweise mal nicht von einem Mann, sondern von einer Insel. Genauer gesagt der Insel Sylt. Schon unzählige Male war ich hoch oben im Norden, sog die frische Brise ein und genoss das Leben, dass hier seinen eigenen Rhythmus hat. Alles ist hier ein wenig gemächlicher, zumindest für jemanden wie mich, der aus der Großstadt kommt.

Auf zum Windsurf World Cup Sylt

In diesem Jahr war ich zum wiederholten mal beim Windsurf World Cup Sylt, der sein 30stes Jubiläum feierte. Vor genau 30 Jahren war der Windsurf World Cup Sylt noch ein Insider-Event. Die wenigen Zuschauer, die sich damals an den Strand von Westerland verirrten, waren in der Regel selbst Windsurfer. Im Laufe der Jahre wurde die Veranstaltung zum größten Windsurf-Event der Welt, auf der sich die Top-Athleten der Szene ein Stell-dich-ein geben. Selbst Windsurf-Legende Robby Naish war dort und spazierte fast unbemerkt zwischen den anderen Zuschauern über die Promenade.

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Mächtig was los auf der Insel

Wüsste ich es nicht besser, wäre er mir in dem Gewusel wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Denn in Westerland war während des Surfcups mächtig was los. 235.000 Zuschauer strömten auf die Insel, um die Teilnehmer in den Disziplinen Waveriding, Freestyle und Slalom anzufeuern oder einfach nur das bunte Treiben auf der Brandenburger Promenade zu erleben. Denn dort gab es zahlreiche Zelte mit Mitmach-Aktionen oder Stände mit kühlem Jever oder leggeren Fischbrötchen. Beim täglichen Gang über die Promenade machte ich auch immer mal wieder am Crêpe-Stand halt. Die beiden Jungs  dort waren so lustig und charmant, dass die Crêpes dabei schon fast zur Nebensache wurden.

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Traumhaftes Oktober-Wetter auf Sylt

Das Wetter war für Sylt-Verhältnisse im Oktober ziemlich gut. Nur einen Tag hat es geregnet und wir sind nach List gefahren, um dort zu shoppen. Wer das nötige Kleingeld hat, findet dort einige nette Geschäfte mit Markenklamotten von Bench, Superdry und Camp David. Nach der Einkaufstour lohnt sich ein Stopp bei Gosch. Die ehemalige Lagerhalle für Boote ist zwar laut, man sitzt dicht gedrängt und die Preise sind nicht ohne – versprüht aber einen wahnsinnig maritimen Charme. Auch das Essen ist super. Es gibt pikante Nudelgerichte, knusprigen Bratfisch und Rösti mit Meeresfrüchten. Wer in der alten Bootshalle keinen Platz findet, kann auch zur nördlichsten Fischbude Deutschlands gehen, dem altehrwürdigen Mutterschiff von Gosch am Lister Hafen.

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Nicht nur bei Gosch lecker essen

Aber nicht nur bei Gosch kann man gut Speisen. Fast schon eine Institution auf Sylt ist auch die Sansibar, wo es einen ganz tollen Brunch gibt. Die Sansibar befindet sich im südlichen Teil der Insel und liegt direkt hinter der ersten Düne am Wasser. Wer einen Platz zum Brunch ergattern will, sollte frühzeitig reservieren. Wir taten das nicht, hatten aber Glück, da offenbar jemand abgesprungen ist. So bekamen wir einen kleinen, gemütlichen Tisch und wurden von einer netten Kellerin bedient. Diese brachte uns eine riesige Auswahl an Speisen – von verschiedenen Brötchensorten, Rührei, Eiersalat, Wurst und Käse, Lachs, Currywurst, Bratkartoffeln bis hin zu Obst, Tomaten mit Mozzarella und Joghurt. Und das beste: Hier darf man solange nachbestellen, bis man satt ist. Kaffee und Tee sind außerdem inklusive. Aber nicht nur das Essen ist super, auch der Blick auf die Dünen ist sagenhaft.

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Surffilm „Below the Surface“

Auf unserem Sylt-Programm stand auch ein Kinobesuch. Im kleinen Kinowelt in Westerland lief die bewegende Premiere von „Below the Surface“. Dass im Rahmen des Windsurf World Cups Sylt Surffilme auf der großer Leinwand gezeigt werden, ist nicht ungewöhnlich und hat inzwischen Tradition. In diesem Jahr war die Vorstellung jedoch etwas besonderes. Denn der letzte Film von André Paskowski wurde erstmals gezeigt, der noch vor Vollendung des Films an seinem Krebsleiden gestorben ist. Es war eine seltsame und sentimentale Stimmung in dem kleinen Kino. Neben dem Filmteam um Manuel Grafenauer, Sebastian Dörr und Andrés Freundin Carolina waren auch Freunde und Familie von André anwesend. „Below the Surface“ portraitiert mit Victor Fernandez einen der besten Waverider der Welt.

Jeden Abend Party

Partystimmung war hingegen jeden Abend im Zelt auf der Brandenburger Promenade angesagt. Ab 18 Uhr konnte man hier zusammen mit den Windsurfstars feiern. Die Surfprofis hatten überhaupt keine Berührungsängste und mischten sich unter das „gewöhnliche Volk“. Es war zwar ein ziemliches Gedränge im Zelt, aber wir hatten Spaß – nicht zuletzt weil man beim Windsurf World Cup Sylt immer wieder auf altbekannte Gesichter trifft. Das ist schon fast wie ein Familientreffen und ich würde mal sagen: Bis zum nächsten Jahr – wir kommen wir!

Kategorie: Reisen

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Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über die Liebe und das Leben. Außerdem schreibe ich übers Reisen - meiner zweitgrößten Leidenschaft ;-)

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