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Jeder zweite Single würde sich für den Traumpartner ändern

Jeder zweite Single würde sich für den Traumpartner ändern

Vor kurzem ist ein neue Studie von Friendscout24 in mein Email-Postfach geflattert, die ich ein wenig irritierend finde. Demnach würde fast jeder zweite Deutsche sein Aussehen für den Traumpartner ändern – also beispielsweise abspecken oder die Haarfarbe ändern.

Andere Optik für den neuen Partner

Um dem Objekt ihrer Begierde zu gefallen, machen Männer wie Frauen jede Menge Zugeständnisse. Laut der Studie würde jeder Vierte (26 Prozent) einer Frisur oder Haarfarbe zustimmen, die dem Partner besser gefällt. 23 Prozent könnten sich vorstellen, eine Diät anzufangen – und immerhin 16 Prozent würden dem eigenen Kleidungsstil auf Wunsch des Partners ein Upgrade verleihen.

Abspecken für eine neue Liebe

Wenn es um gutes Aussehen geht, ist das Fitnessstudio für die Befragten eine Option: Zwölf Prozent würden für Mr. oder Mrs. Right regelmäßig Gewichte stemmen oder im „Bauch, Beine, Po“-Kurs aufs Ganze gehen. Wenn es um kosmetische Details geht, halten sich die Männer jedoch eher zurück: Während 17 Prozent der Frauen auf Wunsch des Partners zur Maniküre (oder Pediküre) gehen würden, sind es nur vier Prozent der Männer. Auf beiden Seiten nach wie vor ein No-Go: Schönheitsoperationen und Botox. So würde nur jede hundertste Frau solche Treatments der Liebe wegen über sich ergehen lassen – Männer lehnen sie komplett ab.

Amor ist zum Glück blind

Dass die Bereitschaft sich für den Traumpartner zu verändern so groß ist, finde ich irgendwie erschreckend. Schließlich sollte man sich nicht verbiegen, um jemandem zu gefallen. Gott sei dank ist das aber auch nicht notwendig – jedenfalls wenn Amor erst mal zugeschlagen hat. So heißt es in der Studie weiter, dass lediglich 17 Prozent der Deutschen überhaupt jemals einen Partner dazu aufgefordert haben, etwas an seinem Erscheinungsbild zu ändern. Erstaunlicherweise waren es in erster Linie die Frauen, die ein optisches Tuning einforderten. Ganz oben auf der weiblichen Wunschliste: ein neuer Kleidungsstil, weniger Kilos auf der Waage und eine andere Frisur.

Ältere sind weniger kritisch beim Aussehen

Zum Glück nimmt mit steigendem Alter die Bereitschaft ab, das Aussehen für den Partner zu verändern: Während bei den 14- bis 19-Jährigen noch 60 Prozent dazu bereit wären, sich den Schönheitsvorstellungen der großen Liebe anzunähern, sind es bei den 50- bis 59-Jährigen 49 Prozent, bei den 60- bis 69-Jährigen 40 Prozent und in der Generation 70 plus nur noch 23 Prozent. Trotzdem finde ich: Wenn mich jemand nicht so liebt, wie ich bin, will ich ihn nicht. Verändern würde ich mich jedenfalls für niemanden – außer für mich selbst.

Schönheitsideale aus den Medien

Aber wer ist eigentlich schuld daran, dass wir uns für andere so verbiegen wollen? Die Medien natürlich. Mehr als ein Viertel Prozent glaubt, dass Fernsehen, Radio und Zeitschriften bestimmten, was schön sei und was nicht. Jeder Vierte ist der Ansicht, dass Werbung uns in erster Linie bei der ästhetischen Wahrnehmung beeinflusst und 24 Prozent sehen maßgeblich die Modebranche am Werk. Nur acht Prozent der Frauen glauben hingegen, dass die Erwartungshaltung von Männern richtungweisend für das Schönheitsideal sei. Ähnlich der männliche Blick: Nur sechs Prozent haben das Gefühl, dass Schönheit vom anderen Geschlecht definiert sei.

Kategorie: Singles

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Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über die Liebe und das Leben. Außerdem schreibe ich übers Reisen - meiner zweitgrößten Leidenschaft ;-)

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