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Frag Frau Freitag – Lebenshilfe aus dem Netz

Wir surfen ja regelmäßig im weltweiten Netz, um immer wieder interessante Geschichten für Euch zu finden. Meine neueste Entdeckung ist die virtuelle Briefkastenoma Kafi Freitag. Ihr Blog „Frag Frau Freitag“ ist eine Sammelstelle für alle Ungereimtheiten des Lebens. Und es ist besorgniserregend, was für Fragen dort gestellt werden.

Ein Beitrag handelt von einer Frau, die nach siebenjähriger Beziehung aus ebendieser aussteigen möchte und sich nun ernsthaft fragt, ob es besser sei, ihren Partner von ihrer Entscheidung in Unkenntnis zu lassen, bis sie eine neue Wohnung gefunden habe. Oder ob sie evtl. doch vorher mit ihm sprechen solle. Ja, da ist selbst Frau Freitag erstmal sprachlos und kann sich eine kleine Spitze nicht verkneifen. Wozu vorher mit ihm sprechen, fragt sie zurück. Es wäre doch noch besser, erstmal in Ruhe umzuziehen und ihn dann einfach zur Housewarming Party einzuladen. Vielleicht merke er ja nichts… Guter Tipp, finde ich!

Aber auch weniger dramatische Themen kommen zur Sprache. So fragt beispielsweise ein Herr einigermaßen überfordert und sehr kurzfristig, was er zu einer Party anziehen solle, die unter dem Motto Smart Casual stünde. Ich muss gestehen, ich hätte diese Frage mit einem Achselzucken zurückreichen müssen. Nicht so Frau Freitag. Sie verweist ihn direkt an die richtige Adresse, nämlich zum Zürcher Stylepapst Jeroen van Rooijen, der auch tatsächlich eine Antwort auf diese Frage weiß: Eine freizeitliche Hose, schöne Schnürschuhe, eine helles Button-down-Hemd und ein entspanntes (!) Sakko. Okaaay, ich bin durch diesen Rat kein bisschen schlauer, aber vielleicht wissen Männer, wann sich ihre Sakkos entspannt fühlen.

Hellhörig wurde ich beim Thema Smartphone. Eine Frau beschwert sich darüber, beim gemeinsamen Kaffeetrinken minutenlang von Freundinnen ausgeblendet zu werden, weil gerade etwas wichtiges smartphoniges zu tun sei. Sie habe sich schon des öfteren überlegt, einfach mal ein Buch zu zücken und beiläufig zu bemerken, dass sie jetzt ein Kapitel lesen müsse. Schöne Idee! Ich kenne das Problem, auch ich habe so smartphonige Freundinnen. Meine Lösung: Ich bin die Schlimmste von allen geworden…

Zum Abschluss habe ich noch einen wirklich guten Tipp gefunden. Und er ist geradezu lebenswichtig für alle Singles. Es geht um die Frage, wo Freundschaft aufhört und mehr anfängt. Die Antwort ist so einfach wie frappierend: „Wenn Sie ihm ans Höschen wollen, dann ist es mehr als Freundschaft. Wenn er Ihnen ans Höschen will, ebenfalls. Wenn ihrer beider Höschen sie gegenseitig vollkommen kalt lassen, dann ist es vermutlich tatsächlich Freundschaft.“ Danke, Frau Freitag!

2 Kommentare

  1. So ein schöner Verweis auf meine Website, danke! Nur das mit der Oma, das kann ich auf egar keinen Fall so stehen lassen, bin ich doch blutjunge 38 Jahre alt!
    Merci! Und herzlichen Gruss aus Züri!

    Eure Kafi.

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