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Fake Profile in der Singlebörse – Vorsicht vor Abzocke auf Datingportalen

Fake Profile in der Singlebörse - Vorsicht vor Abzocke auf Datingportalen

Ich habe ja schon öfter mal gehört, dass es Menschen gibt, die fürs Chatten bezahlt werden. Aber eigentlich dachte ich immer, es handelt sich dabei um dubiose SMS-Chats. Dort lauern Fake Profile, die User dazu ermutigen sollen, teure Telefonhotlines anzurufen und dann möglichst lange in der Leitung zu bleiben. Wer so blöd ist, ist selber schuld, dachte ich immer. Aber dass bei einigen Singlebörsen oder Dating-Apps ebenfalls solche unseriösen Methoden angewendet werden sollen, war mir bisher neu.

Vorsicht Fake Profile

In einem Spiegel-Bericht las ich vor kurzem, dass viele – insbesondere neuere, nicht so etablierte Online-Dating-Anbieter mit solchen Methoden arbeiten. So werden hier Fake Profile erstellt, mit denen dann gechattet und geflirtet wird, was das Zeug hält. Nur: Die 28-jährige sexy Blondine, mit der man Pferde stehlen kann, die aber auch gerne kuschelt, gibt es nicht. Hinter dem Profil steckt stattdessen Annette, eine 53-Jährige Hausfrau, die sich ein bisschen Kleingeld zur Haushaltskasse dazu verdient.

IKM-Schreiberinnen gesucht

Sie arbeitet als sogenannte „IKM-Schreiberin“ (IKM bedeutet „Internet Kontakt Markt“) oder „Controllerin“ und wird dafür bezahlt, Nutzer dazu zu bringen, aus ihrem kostenlosem Probe-Abo ein kostenpflichtiges Premium-Abo zu machen. Andere arbeiten nicht für die Singlebörse, in der ein Nutzer angemeldet ist, sondern für andere Portale, die potentielle Kunden abwerben wollen. Dann schreiben die Fake-Damen laut Spiegel Dinge wie: „Ich möchte mehr über dich wissen, schreib mir…“ oder „Ich wollte noch ein weiteres Foto von mir hoch laden. Aber es klappt nicht. Folge mir doch auf diese Seite…“.

Ganz normale Stellenanzeigen

Gesucht werden solche IKM-Schreiberinnen über ganze normale Stellenanzeigen. Ich habe den Job gegoogled, es gibt ihn tatsächlich. Um als Singlebörsen-Lockvogel zu arbeiten, reichen ein Internet-Anschluss, eine gute deutsche Rechtschreibung und keine Scheu vor Erotik aus. Dann kann man ganz bequem von zu Hause aus oder auch zusammen mit anderen im Team arbeiten. Auszug aus einer solchen Stellenanzeige: „Ihre Aufgabe wird sein Anzeigen und Profiltexte zu erstellen, Anzeigen zu schalten und E-Mails zu beantworten und zu schreiben.“

Opfer sind häufig Männer

Die Opfer sind häufig übrigens Männer, denn die meisten Fake Profile stellen junge, sexy Frauen dar. Was kann man aber tun, damit man nicht auf solche Venusfallen hereinfällt? Vorsicht ist geboten, wenn sich die Profile und Dialoge wie standardisierte Textbausteine anhören. Auch wenn Euch jemand auf eine andere (meist kostenpflichtige) Seite locken will, solltet Ihr skeptisch sein. Und zu guter letzt ein gut gemeinter Rat: Wenn ihr selbst kein Adonis seid, Euch aber ein richtiges Hot Babe Ihr Interesse signalisiert, kann da meist was nicht mit rechten Dingen zugehen. Denn meistens sucht man nach einem Partner, der einem auch optisch ebenbürtig ist.

Aufs Bauchgefühl hören

Im Zweifel – und da hört man am besten auf sein Bauchgefühl – lieber die Finger von der Dame lassen, auch wenn sie noch so verlockend zu sein scheint. Denn am Ende sitzt da vielleicht eine Annette, die Euch zwar die große Liebe verspricht, aber im Grunde nur ihre Haushaltskasse aufbessern will.

Seid ihr schon mal auf einen Lockvogel reingefallen? Und woran erkennt man Fake Profile?

Kategorie: Singles

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Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über die Liebe und das Leben. Außerdem schreibe ich übers Reisen - meiner zweitgrößten Leidenschaft ;-)

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  1. Pingback: Lockvögel – das Ärgernis Nummer eins beim Sex-Dating - die liebe pur

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