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Doppelmoral: Warum Frauen Schlampen und Männer tolle Hechte sind

Doppelmoral: Warum Frauen Schlampen sind und Männer tolle Hechte

Heute schreibe ich über ein Thema, dass mich persönlich schon etwas länger beschäftigt: Doppelmoral. Warum werden Frauen mit viel sexueller Erfahrung als Schlampen bezeichnet, während Männer mit vielen Sexualpartnerinnen als tolle Hechte verehrt werden? Warum wird Frauen ein verstärkter Sexualtrieb unterstellt, wenn sie sich promiskuitiv verhalten? Schließlich würde niemand so über einen Mann denken, der Sex mit ständig wechselnden Partnerinnen hat. Doch warum ist das so? Schließlich leben wir im Jahr 2017 und sind doch eigentlich ganz doll emanzipiert. Oder etwa doch nicht?



Ein Schritt in Richtung Gleichberechtigung

Erst vor kurzem erlaubten die Arabischen Emirate, dass auch Frauen in Zukunft Autofahren dürfen. Das war dort bisher verboten. Das neue Gesetz ist in dem islamischen Land ein großer Schritt in Richtung Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Was auf diese Meldung folgte war in Deutschland ein regelrechter Aufschrei, wie mittelalterlich doch Saudi-Arabien wäre. Und erstaunlicherweise waren es in den sozialen Netzwerken in erster Linie die Männer, die sich über die mangelnde Emanzipation des Landes beschwerten.

Der lange Weg der Emanzipation

Was viele jedoch vergessen: Auch in Deutschland ist es noch gar nicht so lange her, dass Frauen keine eigenen Entscheidungen treffen konnten. So war der Führerschein auch hierzulande lange Zeit der Männerwelt vorbehalten. Offiziell durfte zwar jeder – egal, ob Mann oder Frau –  ab dem Jahr 1909 Fahrprüfungen ablegen. Frauen benötigten bis zum Jahr 1958 jedoch die Erlaubnis ihres Mannes oder Vaters. Auch ein eigenes Konto durfte das weibliche Geschlecht bis zum Jahr 1962 nicht ohne des Zustimmung des Ehepartners eröffnen. Und es dauerte sogar noch bis zum Jahr 1977, bis Frauen ohne Einverständnis ihres Mannes erwerbstätig sein durften. Das ist gerade mal 40 Jahre her!

Doppelmoral in Männerköpfen

Doch auch wenn Frauen und Männer dank der Emanzipation inzwischen in vielen Bereichen weitestgehend gleichgestellt sind, denken manche Männer immer noch wie ihre Väter, Großväter und Urgroßväter. Und hier wären wir wieder beim Thema Doppelmoral. Oft lese ich in den Kommentaren auf Facebook & Co. wie Männer auf herablassende Weise über Frauen reden, die viele Sexualpartner hatten oder sexuell aktiv sind. Sie bezeichnen diesen Frauen als Huren oder Schlampen. Für sie kommt eine Frau, die ein intensives sexuelles Vorleben hatte, auch nicht als Partnerin infrage. Gleichzeitig ist es in ihren Augen jedoch völlig in Ordnung, dass sie jede Frau flachlegen, die nicht bei drei auf den Bäumen ist. Warum diese Doppelmoral? Warum gibt es für dasselbe Verhalten zweierlei Moral – eine für Frauen und eine für Männer?

Ein kurzer Erklärungsansatz

Vielleicht ist es für einige Männer die Angst, ungewollt zu Vätern gemacht zu werden und für ein Kind finanziell aufkommen zu müssen, das nicht von ihnen ist. Vielleicht sind Männer mit einer Doppelmoral aber auch einfach nur dumm und primitiv. Was denkt Ihr? Eure Meinung würde mich sehr interessieren.

Kategorie: Liebe

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Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über die Liebe und das Leben. Außerdem schreibe ich übers Reisen - meiner zweitgrößten Leidenschaft ;-)

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