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Die Wahrheit über Speed Dating – Der nächste bitte!

Die Wahrheit über Speed Dating - Der nächste bitte!

Zehn Männer, zehn Frauen, sieben Minuten und die Option auf eine neue Liebe. Doch die Realität sieht beim Speed Dating ganz anders aus.

Speed Dating im Selbstversuch

Ihr habt doch sicher schon mal den einen oder anderen Hollywood-Film gesehen, in dem die Hauptakteure am Speed Dating teilgenommen haben? Das Bild, dass dort gezeichnet wird, sieht etwa so aus: Traummann begegnet Traumfrau, sie liefern sich prickelnde Dialoge und am Ende gibt’s natürlich ein Happy End. Mit dem realen Leben hat das so wenig zu tun, wie Schokolade mit schlanken Hüften.

Männer mit suchendem Blick

Mein Speed Dating war ein einziges Desaster. Das Wort trifft es eigentlich auf den Punkt. Mit einer Freundin im Schlepptau war ich schon eine Stunde früher in dem Lokal als nötig, um die eintreffenden Teilnehmer in Augenschein zu nehmen. Man konnte nämlich ziemlich genau sehen, wer am Speed Dating teilnahm: Männer mit suchendem Blick und Frauen mit reichlich Make-Up.

Leider kein Traummann-Potenzial

Das Männer-Trüppchen, das sich zusammenfand war allerdings alles andere als Traummann-tauglich. Um genauer zu sein, hatten wir die schlimmsten Befürchtungen, was das Frage-Antwort-Spiel betraf. Die Aussicht auf zehn mal sieben Minuten mit Typen, die wirklich die allerschlimmsten Nerds zu sein schienen, war nämlich nicht gerade erfreulich. Besonders vor einem Kandidaten gruselte es uns regelrecht – ein Typ Ende 30 mit einem Schulranzen. Wirklich, ein Schulranzen. So einer, wie ihn kleine Kinder normalerweise in der Schule haben. Einzig ein Südamerikaner mit einem langen Pferdschwanz wirkte halbwegs normal und sah nicht wie jemand aus, wie rückwärts aus der Hecke gekrochen kommt.

Glück im Unglück

Während wir also darauf warteten, dass das Drama seinen Lauf nimmt, und überlegten, ob wir nicht einfach klammheimlich verschwinden sollten, passierte ein kleines Wunder. Die Leiterin des Speed Datings klapperte alle weiblichen Teilnehmer der Reihe nach ab und fragte, ob jemand vielleicht an einem anderen Termin mitmachen möchte. Es wären viel weniger Männer erschienen als Frauen. Das ließen sich meine Freundin und ich natürlich nicht zweimal sagen und so verabschiedeten wir uns mit „großem Bedauern“ von der Runde. Insgeheim schickten wir jedoch ein kleines Stoßgebet zum Himmel.

Ende gut, alles gut

Als wir gerade gehen wollten, hielt uns jedoch der Barkeeper auf. Mit großen Augen fragte er uns: „Warum macht ihr denn bei so etwas mit? Ihr seht doch gut aus.“ „Naja, einfach so“, meinten wir daraufhin. Das schien ihn zu beruhigen. „Meine Kollegin hat auch gesagt, dass ihr das bestimmt nur zum Spaß macht“, sagte er und steckte meiner Freundin seine Nummer zu. Die beiden haben jetzt ein richtiges Date, also hat das Ganze doch noch sein Gutes gehabt.

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Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über die Liebe und das Leben. Außerdem schreibe ich übers Reisen - meiner zweitgrößten Leidenschaft ;-)

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