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Dating in den 90ern – so war das damals mit der Liebe

Dating in den 90ern - so war das damals mit der Liebe

Wenn ich so an früher denke, dann hat sich in den letzten Jahren doch einiges verändert – die Art des Kennenlernens zum Beispiel. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich in den 90er Jahren in der Disco auf einem Barhocker saß und darauf wartete, dass ich angesprochen werde. Ja, damals hat man den Männern noch die Initiative überlassen, den ersten Schritt zu tun.

Dating in den 90ern

Und das funktionierte eigentlich auch ganz gut: Man lächelte ein wenig und schwupps kam Mr. Charming um die Ecke und sprach einen an. Die coolen Typen, die lässig mit einem Bier in der Ecke stehen, gab es zwar auch, aber die waren eher die Ausnahme. War man sich sympathisch, wurden Telefonnummern ausgetauscht. Das war jedoch nicht so einfach, denn Handys gab es in den 90ern noch nicht beziehungsweise kaum.

Telefonnummern auf Bierdeckeln

Beim Dating in den 90er wurden die Nummern noch auf Bierdeckel geschrieben oder man hat an der Bar nach einem Zettel und Stift gefragt. Was für eine Hektik war es manchmal, wenn man an keiner Bar fündig wurde. Aber Ende gut, alles gut – letztendlich hat man eigentlich immer seine Telefonnummer an den Mann oder die Frau bringen können.

Smalltalk statt Vorspiel

Übrigens habe ich mir früher eher die Nummern von den Männern geben lassen und nur selten meine eigene Nummer herausgerückt. Ich weiß nicht, ob das so üblich war, aber eines weiß ich mit Sicherheit: Ein Durchbimmeln mit dem Handy, dass beide die Telefonnummer haben, gab es nicht. Auch kann ich mich beim Dating in den 90ern nicht dran erinnern, dass ein Mann sofort mit mir ins Bett wollte. Statt Vorspiel gab es Smalltalk und am Ende sind beide ganz brav alleine nach Hause gegangen.

Anruf auf dem Festnetz

Später musste man dann auf dem Festnetz anrufen und die Mutter oder den Vater fragen, ob man seinen Flirt vom Wochenende sprechen kann. Wenn man selbst angerufen hat und nicht wollte, dass das die Eltern mitkriegen, ist man in eine Telefonzelle (!) gegangen, um zu telefonieren. Ihr wisst hoffentlich noch, was eine Telefonzelle ist. Die gelben oder grauen Boxen mit einem großen Hörer an einem langen Kabel. In einige Telefonzellen konnte man Münzen einwerfen, in anderen konnte man nur mit Telefonkarte (nicht mit SIM-Karte) telefonieren.

Die coolen Jungs fuhren Motorrad

So etwas wie Mingles gab es beim Dating in den 90ern nicht. Nach dem ersten Kuss war man quasi zusammen, denn das Wort „Bindungsangst“ war zu dieser Zeit noch ein Fremdwort. Mein erster Freund hat mich übrigens immer mit seinem 80er Motorrad von zu Hause abgeholt. Die tollen Jungs hatten so etwas, die weniger coolen fuhren Mofa. So war das damals.

Chatten mit dem 56k Modem

Dass man heutzutage einen Partner im Internet findet, war in den 90er Jahren kaum vorstellbar. Früher lernte man seinen Freund in der Schule, im Handball-Verein, auf Partys oder in der Disco kennen… bis wir irgendwann die unfassbare Entdeckung des Chattens machten. Über das klassische 56k Modem war man plötzlich mit dem Internet verbunden und nachdem man sich einen kreativen Nickname ausgedacht hatte, konnte der Spaß beginnen. War das aufregend mit wildfremden Typen zu chatten – ein absolutes Neuland! Über das erste mal bei Chatcity berichtet übrigens der Blog A-licky-boom-boom-down. Schaut doch mal rein, da gibt’s noch mehr Dinge aus den 90er Jahren.

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https://www.youtube.com/watch?v=RobSu87V_9U
Kategorie: Singles

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Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über die Liebe und das Leben. Außerdem schreibe ich übers Reisen - meiner zweitgrößten Leidenschaft ;-)

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  1. Pingback: Die elf coolsten Disco-Songs der 90er Jahre - Kissnapping – Was wir lieben

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