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Das kleine Schwarze von Coco Chanel- Mythos und Legende

Das kleine Schwarze - Mythos und Legende

Es darf in keinem Kleiderschrank fehlen, ist der Inbegriff für ein elegantes, stilvolles, zu jedem Anlass passendes Kleidungsstück für die moderne Frau. Die Rede ist vom „little black dress“, zu deutsch „das kleine Schwarze“.

Das kleine Schwarze

Umstritten ist seine Herkunft, weitgehend unbekannt seine gesellschaftliche Explosivität, als Coco Chanel es 1926 in der amerikanischen Vogue als „eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack“ der Öffentlichkeit präsentierte. Sowohl das Kleid, als auch seine Beschreibung sollten in die Geschichte des Mode-Designs eingehen.

Schwarz als Farbe der Trauer

Schwarz als universelle Farbe der Trauer implizierte, dass eine Frau verheiratet und damit sexuell erfahren war, wenn sie diese Farbe trug. Das kleine Schwarze galt bis in die frühen 60er Jahre als Kleidungsstück der Femme Fatale – frivol, unzüchtig und höchst unanständig. Doch nicht nur farblich stieß Coco Chanel die Gesellschaft vor den Kopf.

Ein Skandal in der Modewelt

Durch den Verzicht auf die Betonung der Taille und einer Länge, die nur bis knapp unterhalb des Knies reichte, befreite sie die Frauen nicht nur vom unbequemen und einengenden Korsett, die Länge – oder vielmehr die fehlende Bodenlänge – war ein regelrechter Skandal. Frauenmode wurde das, was nie beabsichtigt war. Sie wurde praktisch. Das kleine Schwarze war nicht als Haute Couture gedacht, sondern vor allem als Beitrag zur weiblichen Emanzipation.

Frühstück bei Tiffany

Seinen Durchbruch in der gesellschaftlichen Anerkennung und den Aufstieg in den Stil-Olymp bescherte ihm der auf Truman Capotes gleichnamigen Roman basierende Film „Frühstück bei Tiffany“ von 1961 mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle als Holly Golightly. In ihrer Rolle als das ultimative Party-Girl trug sie ein schlichtes, schwarzes Kleid, welches ihr von Givenchy auf den Leib geschneidert wurde, und das durch Wechseln der Accessoires in jeder Szene elegant und passend erschien. Der Rest ist Geschichte. Seit diesem Film gilt „das kleine Schwarze“ als DAS Must Have jeder modischen Frau.

Gut zu wissen

Übrigens wurde Hubert de Givenchy die „Erfindung“ des kleinen Schwarzen aufgrund der plötzlichen Popularität nach dem Film „Frühstück bei Tiffany“ nachgesagt. Nun, wir wissen es besser.

Kategorie: Mode

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Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über die Liebe und das Leben. Außerdem schreibe ich übers Reisen - meiner zweitgrößten Leidenschaft ;-)

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