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Also, so viele Bücher wären schon schwerer… Ein Hoch auf den Reader

Also, so viele Bücher wären schon schwerer... Ein Hoch auf den Reader

Bücher sind sowas von Oldschool, könnte man meinen. Blogs und Online-Artikel haben den Wälzern längst den Rang abgelaufen. Elektronische Reader sind da irgendwie so ein Zwischending, denn damit kann man sich auch im Café blicken lassen, ohne gleich wie ein zeitlich entrückter Außenseiter gemustert zu werden. Und ein bisschen durch die Weiten des Netzes streifen kann man/frau mit dem Kindle eReader auch noch.

10.000 Bücher auf einem einzigen Gerät

Denn dies ist das Gerät mit der größten Verbreitung. Das liegt vor allem am Papa der Geräte-Familie; Amazon bietet nämlich eine Auswahl aus 1,5 Millionen Büchern und Zeitschriften. Im Gegensatz zu jener fernen Vergangenheit, in der man in Geschäfte pilgern musste, um Bücher gegen Geld zu tauschen, funktioniert das heutzutage so einfach wie Apps kaufen. Geklickt, geladen, gelesen. Schnell geht das auch noch, wer also mehrere Tolstoi-Romane am Tag liest, kann rasch mit neuer Textmenge nachlegen. Ungefähr 1.000 Bücher passen auf den Kindle eReader, würde man das etwa in Papierform mit sich tragen wollen, bräuchte man eine Handtasche von der Größe mehrerer Bücherregale.

Live kommentieren auf dem Reader

Wer sich von sozialen Interaktionen auch beim Lesen nicht trennen kann (Ja, auch ihr seid gemeint!), der kann natürlich auch live kommentieren und Bücher bewerten als selbst auferlegte Lernerfolgskontrolle. Ein vollwertiger Ersatz fürs Tablet ist ein Kindle eReader natürlich nicht, dafür fehlt nicht nur Farbe, sondern auch Funktionalität. Aber dafür ist das Gerät ja auch nicht gemacht, sondern zum Lesen. Das ist wie Videos schauen fürs Gehirn und allemal produktiver als ein YouTube-Tag.

Passt in Taschen und unter kippelnde Tische

Seine Maße setzt der Kindle eReader maßvoll ein: 8,7 Millimeter tief ist das Gerät, das Display hat eine Diagonale von sechs Zoll (15 Zentimeter) und entspricht damit etwa einem Taschenbuch oder einem sehr kleinen Samsung-Smartphone. 170 Gramm Gewicht sorgen außerdem auch im Reisegepäck kaum für einen dicken Zuschlag. Und wenn Mama und Papa mal wieder warnen, dass Lesen die Augen verdirbt, ist Entwarnung geboten. Der Bildschirm des Kindle eReader ist eine Mischung aus Print und Display. Amazon nennt das E Ink, aussehen tut es wie Gedrucktes, magisch bewegliches Gedrucktes. Wie bei „Harry Potter“ quasi. Den kann man auch auf dem eReader lesen – so schließt sich der Kreis.

Der Sprung in die digitale Welt

Viele gute Argumente, um sich einen eReader zu kaufen. Ich hadere noch ein bisschen mit mir – irgendwie sind mir Bücher in Papierform lieber. Aber wer so wie ich eigentlich in der digitalen Welt zu Hause ist, sollte vielleicht mal umdenken. Naja, bald ist ja Weihnachten, vielleicht lasse ich mir dann einen schenken ;-)

Kategorie: Lifestyle

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Schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über die Liebe und das Leben. Außerdem schreibe ich übers Reisen - meiner zweitgrößten Leidenschaft ;-)

3 Kommentare

  1. Ich war anfangs auch erst sehr skeptisch hinsichtlich eBooks und habe mich schlussendlich doch dazu durchgerungen, mir den Kindle zu kaufen.

    Und ich habe meinen Kauf wirklich nicht bereut. Das Lesen macht auf dem kleinen Ding wirklich sehr viel Spaß und bald gewöhnt man sich so sehr an die virtuelle Buchseite, dass die Bedienung automatisch erfolgt und der anfangs etwas merkwürdige Seitenwechsel kaum noch wahrgenommen wird.

    Gleich dazu geholt habe ich mir ein Netzteil (ist nicht im Standard-Lieferumfang enthalten – heißt man lädt den Kindle normalerweise per USB-Anschluss am PC) und eine schöne Lederhülle mit kleiner Leselampe (zieht den Strom vom Kindle-Akku selbst).

    So bin ich für eine kurze Lesepause zwischendurch immer gewappnet und möchte meinen Kindle nicht mehr hergeben. :-)

    In diesem Sinne eine schöne Vorweihnachtszeit!

  2. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Ich liebe auch herkömmliche Bücher und habe inzwischen einen E-Reader. Trotzdem kaufe ich mir manchmal noch ein analoges Buch. Ist wie mit Kino und Video. Es gibt Filme, da ist Kino obligatorisch. Für andere reicht ein Stream. Und einige muss man einfach auf DVD besitzen. ;-)

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