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Sexting: Was man über das heiße Texten via Smartphone wissen sollte

Sexting: Was man über Smartphone-Sex unbedingt wissen sollte

Ob nun Männer oder Frauen häufiger an Sex denken, darüber lässt sich bekanntllich streiten. Fest steht auf jeden Fall, dass sie es immer häufiger nicht nur bei den Gedanken bewenden lassen, sondern diese auch per Smartphone kommunizieren – und zwar am liebsten per Textnachricht. Für dieses Phänomen gibt es natürlich auch schon einen einprägsamen Begriff, nämlich das Sexting. Ganz klar, worum es da geht: Sex plus Texting = Sexting!

Die Erotik der Digital Natives

Dass derlei sexy Nachrichten immer beliebter werden, zeigt die Statistik: Vor allem die Digital Natives kommunizieren ihre sexuellen Anliegen gerne über Smartphone. Laut amerikanischen Studien haben fast 60 Prozent aller jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren schon einmal heiße Kurznachrichten bekommen und/oder verschickt.



Sexting: Warum auch nicht?

Und warum auch nicht? So eine erotische Botschaft lässt sich schnell zwischendurch schreiben. Der Empfänger kann sie lesen, wenn er gerade Zeit dafür hat. Und selbst längere Sexting-Sessions lassen sich mit etwas Geschick recht diskret über die Bühne bringen. Das ist auch gesamtgesellschaftlich gesehen durchaus von Vorteil. Man stelle sich nur mal vor, all die Menschen, die normalerweise sexten, würden ihre heißen Gedanken plötzlich mit rauchiger Stimme ins Telefon hauchen. Beispielweise während sie in der Kassenschlange im Supermarkt warten, auf dem Bahnsteig stehen oder Fahrstuhl fahren.

Sexy Chat-Nachrichten mit Bildern oder Filmen

Die Kommunikation über Kurznachrichten-Dienste wie beispielsweise WhatsApp, Snapchat oder Kik hat zudem den Vorteil, dass nicht nur Textbotschaften, sondern auch Bilder oder sogar kleine Filmchen mitgeschickt werden können. Und wer unbedingt anzügliche Dinge ins Telefon hauchen möchte, kann natürlich auch eine Sprachnachricht übermitteln.

Sexting-Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene

Spätestens wenn man selbst heiße Nachrichten auf dem Smartphone bekommt und sich zum Antworten bemüßigt fühlt, stellt sich die Frage: Was zum Kuckuck soll man da schreiben? Selbstverständlich gibt es auch beim Sexting Naturtalente, die auf Anhieb den richtigen Ton treffen und nie um eine erotische Replik verlegen sind. Für alle anderen gibt es – parallel zu den Flirtratgebern für den Offline-Kontakt – mittlerweile zahlreiche Blogs mit Sexting-Tipps.

Bloß nicht mit der Tür ins Haus fallen

Eigentlich gelten beim Sexting dieselben Spielregeln wie im echten Leben: Man sollte möglichst nicht mit der Tür ins Haus fallen, die Wortwahl ans jeweilige Publikum anfassen und schöne Spannungsbögen aufbauen. Um das mal an zwei Sexting Beispielen zu demonstrieren:

Ganz schlecht: „Hallo Susi, ich fick dich.“
Viel besser: „Hey Süße, ich hätte total Bock dich mal so richtig schön zu vernaschen.“

Einsatz von Emojis hat seinen Reiz

Davon abgesehen hat das Sexting natürlich den Reiz, dass Emojis zum Einsatz kommen können. Die kleinen bunten Bildchen eignen sich perfekt, um knifflige Benennungsfragen zu umgehen, mehr oder weniger subtile Andeutungen zu machen und selbst Unsagbares charmant zu kommunizieren. Besonders beliebt sind diverse Obstsorten, Handzeichen und Witterungszustände, deren Bedeutung sich mit etwas versauter Fantasie durchaus aus dem Kontext erschließen lässt. In Zweifelsfällen helfen die erwähnten Blogs mit Sexting-Tipps inklusive Emoji-Tabellen.

Geeignet für Online-Dating und langjährige Beziehungen

Das Faszinierende am Sexting ist, dass es in ganz verschiedenen Situationen funktioniert. Die ganz grundsätzlich Szenarien sind eigentlich diese:

  • Anonymer Austausch heißer Chat-Nachrichten
  • Kennenlernen via Sexting beim Online-Dating
  • Sexy Texte zur Überbrückung der Trennungszeit in Fernbeziehungen
  • Heiße Nachrichten als Anheizer für langjährige Beziehungen

Vorsicht beim Umgang mit privaten Daten

Dabei gibt es natürlich ein paar Spielregeln, je nachdem, mit wem man kommuniziert. Je weniger sich beide Beteiligten kennen, desto vorsichtiger sollten sie mit privaten Daten umgehen. Doch auch mit dem Sexting beim Online-Dating sollte man vorsichtig sein. Denn schließlich weiß man nie, ob das Gegenüber wirklich ist, wer er/sie vorgibt zu sein. Oder ob er/sie zugesandte heiße Nachrichten möglicherweise im Bekanntenkreis herumzeigt, um das eigene Ego aufzupolieren. Auch bei langjährigen Partnern, die zu Kurzschluss-Reaktionen neigen, sind heiße Nachrichten und Bilder nach einem Streit oder einer Trennung nicht immer sicher.

Regeln zum Schutz der Privatsphäre

Beim anonymen Sexting sind Echtnamen tabu, das ist klar. Aber auch zu viele Hinweise auf Wohnort, Arbeitsstelle und Aussehen sollte man nicht geben. Dies gilt ganz besonders für Fotos: Hier sollte grundsätzlich nie das Gesicht erkennbar sein. Aber auch andere wiedererkennbare Elemente wie Tätowierungen, Piercings oder Bildhintergründe sollten vermieden werden. Zum Schutz der Privatsphäre gehört auch, das eigene Smartphone vor unberechtigtem Zugriff zu schützen – vom gesicherten Sperr-Bildschirm bis hin zu passwortgeschützten Ordern für heiße Foto-Nachrichten.

Worauf wartet Ihr noch?

Insofern gilt offline wie online: Safer Sex(ting) ist wichtig! Aber nun ran ans Smartphone, um endlich auch selbst mal zu schreiben: „Hallo Schatz, ich freu mich auf heut Abend!“ Ob dann eine Diskussion übers Abendessen oder doch echtes Sexting draus wird, liegt ganz bei Euch beiden 😉

Kategorie: Sex

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Hi zusammen, ich bin Kati und Ich blogge für Kissnapping über Liebe und Dating. Für euch checke die neuesten Trends im Netz und teste Singlebörsen – natürlich völlig uneigennützig ;-)

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