Liebe
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Wenn zwei wie Magneten sind – Anziehung zwischen zwei Menschen

Wenn zwei wie Magneten sind - Anziehung zwischen zwei Menschen

In Hollywood ist sie der Stoff, aus dem große Liebesfilme gemacht sind. Menschen, die sich eigentlich nicht lieben dürfen, verfallen ihr erbarmungslos und langjährige Beziehungen scheitern, weil sie dazwischenfunkt. Die Rede ist von der Leidenschaft – der körperlichen Anziehung zwischen zwei Menschen, die so stark ist, dass man sich kaum dagegen wehren kann.

Anziehung zwischen zwei Menschen

Wie ein Strudel zieht sie einen in die Tiefe und auch wenn man noch so sehr dagegen ankämpft, nicht in ihr zu ertrinken, so führt es nur dazu, dass die Kräfte schwinden und man sich doch irgendwann fallen lässt, mitreißen lässt, den Halt verliert. Ihr Schwindel vernebelt die Sinne und vertreibt alle vernünftigen Gedanken. Dass es besser wäre die Finger von dem anderen zu lassen. Oder dass der andere vergeben ist. Ein Drama nimmt seinen Lauf und Regie führt sie – die fiese, böse Leidenschaft. Sie diktiert uns unsere Rolle, gibt den Text und das Drehbuch vor. Und am Ende fällt die letzte Klappe – mit Happy End? Vielleicht. Man weiß es nicht.



Kann aus Leidenschaft auch Liebe werden

Die Frage ist: Kann aus Leidenschaft auch Liebe werden? Zumindest ist sie eine gute Voraussetzung, um sich zu verlieben. Denn tatsächlich spielt das Körperliche in der Liebe und besonders beim Kennenlernen eine wichtige Rolle. Körperliche Anziehungskraft ist zu Anfang ein guter Indikator für Leidenschaft und dem Wunsch nach körperlicher Nähe. Verantwortlich für all diese Gefühle sind natürlich wieder unsere Hormone, die unseren Körper steuern. Die körperliche Anziehung zwischen zwei Menschen lässt sich daher nicht rational beeinflussen und läuft unbewusst ab. Wir sind quasi verfallen, ob wir wollen oder nicht.

Wie zeigt sich körperliche Anziehung

Im Klartext heißt das. Wir spüren die körperliche Anziehung, wenn wir die andere Person immer wiedersehen wollen oder ständig an sie denken müssen. Vor einem Treffen steigt der Adrenalinspiegel wir haben das berühmte Kribbeln im Bauch. Wir wollen den anderen riechen, berühren, küssen und mit ihm schlafen. Wenn wir unser Gegenüber auch noch attraktiv finden, verstärkt sich dieses Gefühl. Aber auch ohne jemanden schön zu finden, kann man sich körperlich zu einer Person hingezogen fühlen. Der Körper entscheidet, dass wir zusammen passen, obwohl der Verstand häufig etwas anderes sagt.

Wird Sex überbewertet?

Aber natürlich ist körperliche Anziehung zwischen zwei Menschen nicht alles. Oft scheitern die Beziehungen, wenn die Sexualität nachlässt. Die sexuelle Anziehung ist ja nicht auf Dauer. Dann müssen da andere Dinge da sein, die einer Beziehung Halt geben. Gibt es eine emotionale Verbindung zu einer Person, kann man auch ohne Sexualität zusammenleben. Einigen Paaren genügt es, wenn sie bei ihrem Partner Stabilität, Verständnis und gute Gespräche finden. Sex wird ja sowieso überbewertet, oder?

Mir reicht es aber nicht, denn ich will beides. Eine starke körperliche Anziehungskraft kombiniert mit einer emotionalen Anziehung. Ihr glaubt, das sei zu viel verlangt? Ich sage, ihr gebt euch mit Wasser zufrieden, wenn ihr Wein haben könnt. Das Risiko eines Katers muss man halt manchmal eingehen…

Kategorie: Liebe

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Trägt ihr Herz auf der Zunge und plaudert gerne mal aus dem Nähkästchen - vor allem über ihre Dates oder Männergeschichten.

3 Kommentare

  1. Magneten können ihre Anziehungskraft verlieren, abstoßen werden sie sich aber nicht – das wäre gleich von Beginn weg… 😉

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